Modulare Baugruppenkonzepte
Jedes Mal das Rad neu erfinden? Das frisst eure Marge und blockiert die Konstruktion.
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Büroalltag
vorher
02
Problem
Sondermaschinen und ständige Kundenanpassungen verleiten oft zur klassischen „Copy & Paste“-Konstruktion. Mit jedem neuen Kundenwunsch wird ein bestehendes Projekt einfach kopiert und isoliert abgeändert – die berüchtigte „Save-as“-Mentalität. Das Ergebnis: Eine explodierende Teilevielfalt im ERP-System, unzählige fast identische Zeichnungen und ein massiver Flaschenhals in der Konstruktionsabteilung. Wenn selbst Standard-Varianten jedes Mal neu durchdacht werden müssen, sinkt die Marge rapide und die Fehlerquote in der Fertigung steigt.
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Ursache
Die „Speichern unter“-Mentalität
Wildwuchs im PDM-System. Redundante Baugruppen, die enorme Wartungs- und Lagerkosten verursachen.
Fehlendes 150%-Modell
Es existiert keine intelligente Master-Baugruppe, die alle Optionen bündelt. Jede verkaufte Variante erfordert eine komplette Neukonstruktion statt einer cleveren Konfiguration.
Keine definierten Standardschnittstellen
Module lassen sich nicht wie Lego-Bausteine zusammensetzen. Jede Änderung erfordert manuelle Anpassungen an umliegenden Bauteilen.
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Lösungsansatz
Radikale Reduzierung der Teilevielfalt
Wir stoppen die teure „Speichern unter“-Spirale. Indem wir wiederkehrende Baugruppen konsequent standardisieren, schrumpft euer Artikelstamm im PDM- und ERP-System massiv. Das senkt Pflegeaufwand und Lagerkosten spürbar.
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Kosten senken:
Durch die Bündelung von Gleichteilen senken wir die administrativen Kosten im ERP-System und entlasten Lager und Fertigung. -
Passgenau ohne Suchen:
Da alle Bauteile modular aufeinander abgestimmt sind, greifen sie fehlerfrei ineinander. Das lästige Suchen und Ausprobieren, welche Variante nun wirklich in die aktuelle Baugruppe passt, entfällt komplett.
Smarte 150%-Mastermodelle
Statt dutzender isolierter Dateien bauen wir eine hochintelligente Masterbaugruppe auf. Sie bündelt das gesamte Wissen in einem einzigen, fehlerfreien Modell.
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Konfiguration statt Konstruktion:
Über Variantensteuerung blenden wir gezielt nur das ein, was für den jeweiligen Kundenauftrag benötigt wird. -
Keine "Save-as"-Fehler:
Da nicht mehr wild herumkopiert wird, bleiben Referenzen stabil und die Konstruktionszeit sinkt drastisch.
Standardisierte Schnittstellen (Interfaces)
Durch feste Anschlusspunkte lassen sich bestehende Anlagen jederzeit nahtlos erweitern. Intern entfällt das Nachforschen in alten Daten, da die Anschlüsse ab sofort genormt sind.
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Flexibler Austausch:
Motoren, Gehäuseteile oder andere Komponenten lassen sich flexibel austauschen, ohne das Grundmodell zu sprengen. -
Das Lego-Prinzip:
Neue Kundenanforderungen können wie Bausteine an bestehende Schnittstellen angekoppelt werden, anstatt sie komplett neu zu konstruieren.
05
Büroalltag
nachher
Konstruiert ihr noch jedes Projekt neu,
obwohl 80% Standard sein könnten?
Lasst uns herausfinden, wie viel Zeit und Marge
ihr durch einen cleveren CAD-Baukasten zurückgewinnen könnt.